Autismus: Leben in zwei Welten und zwischen zwei Stühlen

Dieser Text der Reihe “Autismus quergedacht” ist umgezogen. Wie es dazu kam ist hier erklärt.
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Autismus: Leben in zwei Welten und zwischen zwei Stühlen

 

8 thoughts on “Autismus: Leben in zwei Welten und zwischen zwei Stühlen”

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  2. A. L.

    Zu mir sagte mal einer: „Wir leben doch alle in einer autistischen Gesellschaft, so ich-bezogen, wie alle sind.“ Da ist mir die Spucke weggeblieben.

    Toller Artikel. Danke.

    1. Querdenkender

      Leider verwechseln viele Egoismus (Ich-Bezogenheit) mit Autismus (eher Insichgekehrtheit!). Warum auch immer :/ Eine Ursache mag im Duden liegen, dazu mehr in meinem kommenden Beitrag 🙂
      Freut mich wenn der Artikel gefällt!

  3. Bettina

    Mich würden Beispiele interessieren, an welchen Stellen ein Autist Hilfe braucht, also wo im Alltag stecken denn die Schwierigkeiten. Ich habe verstanden, dass Autisten gegen Diskriminierung kämpfen müssen, aber ich habe noch keine Vorstellung davon, wo und wie man als Autist aneckt. Wie nimmt ein Autist seine Probleme wahr, welche Hilfen bräuchte er/sie?
    (Ich habe einen Sohn mit der Diagnose Asperger)

    1. Querdenkender

      Ich werde versuchen auf diese Punkte in den kommenden Blogbeiträgen Stück für Stück einzugehen. Soweit das hier als Gastautor möglich ist 🙂
      Viel hat mit Wahrnehmung und sensorischen Reizen und deren Verarbeitung zu tun. daraus resultierend auch mit „Sicherheit“ die man braucht. Dazu kommen auf jeden Fall noch Gastbeiträge von mir! Ich möchte da nur um etwas Geduld bitten!
      Mein Vorschlag: Frag Deinen Sohn wie Du ihm helfen kannst! Vieles ist sehr individuell und Punkte die ich mir wünschen würde können für ihn schon unwichtig sein.

  4. CurtisLoweManagement

    Toll geschrieben! – auch unsere familieninternen Empfindungen damit in Worte gepackt – danke! – Schreibe doch dein eigenes Buch, wenn es keine Interessenten aus der Branche gibt die es für dich übernehmen möchten – @booksondemand bei Twitter macht es möglich – ich bin auch dabei etwas zu schreiben und es über BoD zu realisieren 🙂

  5. Kira

    Der Artikel bringt es genau auf den Punkt! Die Thematik „Autismus“ können NT`s oft gar nicht wirklich erfassen.
    Sie stellen sich einen stummen und sehr schüchternen Menschen vor, der nichts auf die Reihe bekommt. Dann sehen sie mich, und können überhaupt nicht verstehen, das ich ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben führe. Ich versuche einen Teil meines Umfeldes über „Autismus“ zu informieren. Damit sie ein realistisches Bild von einem autistischen Menschen erhalten. Da ich nicht die einzige Betroffene in meiner Umgebung bin, ist es mir wichtig die anderen zu unterstützen und ihnen z.B. bei Behördengängen zu helfen. Wenn NT`s sich mit dem Thema Autismus auseinandersetzen, kann man gemeinsam auch viele lustige Situationen erleben. Z.B. werde ich dann manchmal angetippt, um mich zu testen ob ich Berührungsempfindlich bin. Ich finde das sehr witzig. Sie sagen:“Bei dir ist das ja nicht so, oder??? Ich antworte dann:“Versuche es nochmal, dann wirst du ja sehen was passiert.“ Ich packe sie dann, und sie erschrecken sich. Das macht mir Spaß. Jedenfalls fühle ich mich von meinem Umfeld ernst genommen und auch sehr respektiert. Leider gibt es noch viel zu wenig Akzeptanz und Hilfen für autistische Menschen. Da muß noch sehr viel getan werden.

    1. RijmWyne

      ja genau das verstehe ich, was werte Person [Querdenker] da formuliert hat.

      Diese Verzweiflung ist mir bekannt.

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